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Mark wurde im Januar 2009 als herrenlos herumstreunender und völlig hilfloser Bassist in unseren Proberaum eingeliefert. Nach erstem Begutachten dachte ich mir "Super, jetzt werden die Teller endlich wieder leer gegessen..." Dass Mark sich in diesem Gebiet sehr gut auskennt, zeigten mitgebrachte Frikadellen, selbstgemachtes Sushi und Hähnchenpfannen. Neben diesen Künsten machte Mark vor allem durch seine offene und ehrliche Art, seine Hilfs- und Lernbereitschaft, seinen Humor und seinen durchweg guten Geschmack um das runde Leder auf sich aufmerksam. Bei ihm habe ich das Gefühl, dass etwaige Anmerkungen über sein Bassspiel oder das Einbringen seiner Stimmer in Chören nicht in der Peripherie landen, sondern dass sich damit beschäftigt wird. Ein wenig erschwert wird ihm und uns der Proberaumalltag durch die noch nicht weiter erforschte Bassistenkrankheit, welche sich zeitweilig in einem apathischen Gemüt niederschlägt. Manchmal frage ich mich, ob dieser neue Mann (wie aus dem Buche) an unserer Seite auch mal so richtig auf den Tisch hauen kann oder ob er wirklich alles heiter in Ruhe und Harmonie ertränkt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Mark den Laden weiter durch seine positive Ausstrahlung zum Leuchten bringt und sich auch nach kleinen Rückschlägen nicht davon abhalten lässt, sich weiter einzubringen. Kurzum: Mit Mark machts Spaß! Lennart: Als ich Mark das erste Mal zum Proben eingeladen habe, hatte ich keine Ahnung, wie die anderen auf ihn und seine Künste reagieren würden, von denen auch ich bis dahin keine Ahnung hatte. Menschlich hätte mir jedoch klar sein müssen, dass Marks trockener, schwarzer Humor bei den Jungs gut ankommt. Dieser Humor und seine ruhige, coole Art sind genau die Dinge, die ich menschlich an ihm schätze. Musikalisch war er anfangs etwas schüchtern aufgrund der Eingespieltheit von uns Dreien, hat sich aber sehr schnell rangearbeitet, Hausaufgaben tadellos erledigt und angefangen, eigene Ideen einzubringen, was uns natürlich sehr nach vorne bringt. Das Proben mit ihm macht einfach unglaublichen Spaß und er ist offen für jegliche Ideen, die man an ihn heranträgt. Mit ihm ist der lockere Geist alter Tage wieder aufgetaucht, so dass ich mir sicher bin, dass wir mit ihm genau den Richtigen gefunden haben. Bauer: Ja, was soll ich über unseren "Taliban"(fette Grüße an Bauer-Horst) sagen? Ich hab Mark Anfang des Jahres 2009 kennen gelernt, nachdem Lennart ihn uns als neue Option am Bass vorgestellt hatte. Und wir wurden keineswegs enttäuscht, Mark schlug ein wie eine Bombe. Menschlich liegt er absolut auf unserer Wellenlänge (den Pokal für trockene, dumme Witze wird er wohl nie wieder abgeben!). Was das Musikalische angeht, hatte er leichte Startschwierigkeiten, was aber dadurch bedingt war, dass er einfach noch keine große Erfahrung an seinem Instrument hatte. Er lernte aber sehr schnell und bekam durch zusätzliches Üben bei Freunden im Keller immer mehr das Gefühl für den Bass und wir konnten schließlich froh verkünden: "Der ist es!". |
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